Auto polieren: So pflegen Sie den Autolack Ihres Fahrzeugs

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Was tut man beim polieren eines Autos genau

Ein PKW zu polieren, ist ein Vorgang, der eine kleine Schicht Lack von der Oberfläche eines PKWS abgträgt und eine neue Lackschicht darunter freilegt. Dieser Ablauf stellt den ehemaligen Glanz des Autos wieder her und optimiert das gesamte Erscheinungsbild des Autos. Wenn man dünne Kratzer und Furchen übersieht, kann sich Rost bilden, was die Schönheit des PKWS schmälert und seinen Wert verringert. Durch Polieren des PKWS alle 2-3 Monate wird das Auto optisch ansehlicher und der Lack hält länger. Eines gilt es in jedem Fall zu beachten: Alle Autopolituren entfernen die Kratzer in der Lackierung, indem sie den Autolack abtragen. Wer es bei der Anwendung zu gut meint, macht aus einem kleinen Kratzer fix einen teuren Lackschaden. Dann sind auch die Kratzerentferner nutzlos, die vor allem bei Schäden in der Klarlackschicht begeistern und die ist bei einer Lackstärke von etwas mehr als einem Zehntelmillimeter nicht gerade übermäßig.
Bevor es mit dem Aufpolieren des PKWS beginnen kann, stellt sich die Frage danach, welche Polituren geeignet sind. Achten Sie beim Erwerb auf die Tatsache, dass er auf alle an der Außenfläche verbauten Materialien angewandt werden kann. Manche Autopolituren, bei denen das nicht der Fall ist, hinterlassen zum Beispiel auf Gummi hässliche Flecken. Ein bekannter, guter Hersteller von Lackpolitur ist Sonax. Mit dieser Methode ist es in vielen Fällen möglich, kleine Kratzspuren zu entfernen.

Beim Polieren des geliebten Autos gibt es vieles zu berücksichtigen, damit es ausgeglichen und schön wird. Doch zu oft sollte Politur nicht angewandt werden, da es ansonsten der Autopflege schadet. Im Zweifel greifen Sie statt zum Lack polieren lieber zum Autowachs. Das ist das schonendere Verfahren, wenn es Ihnen um den Glanz geht und keine Kratzer entfernt werden müssen.

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Zuletzt aktualisiert am 21/08/2017 um 04:40 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Leichte Lackschäden mit schlichten Mitteln eliminieren

Sie sollten das KFZ bei bedecktem Himmel polieren oder Sie suchen sich einen Schattenplatz hierfür aus. Denn bei heißer Lackoberfläche werden die Resultate der Tätigkeit schlechter. Lassen Sie das Auto in einer Waschanlage reinigen oder reinigen es selber. Prüfen Sie, durch Überfahren mit der Handfläche, ob die Oberfläche auch frei von Schmutzteilchen ist. Falls nicht, müssen Sie nochmals zum Reinigen, denn ansonsten besteht die Bedrohung, dass Sie beim Polieren Lackschäden erzeugen.

Auto aufpolieren mit Polierwatte

Geben Sie eine kleine Menge des Lackreinigers auf einen gut faustgroßen Bund der Autopolierwatte und bearbeiten Sie eine kleine Teilfläche der Lackierung intensiv in kreisenden Bewegungen.Die optimalsten Polierergebnisse erzielt man bei kreisrundem Auftrag und konstanten Druck.

Die Watte wird binnen kürzester Zeit den Farbton der Lackierung annehmen, ein Signal, dass das geforderte Ergebnis erzielt wurde. Ist der Lackreiniger trocken, dann unbedingt mit einem zweiten Watteballen die restlichen Reste von der Lackierung abtragen. Die Watte stets wieder umdrehen, von Zeit zu Zeit erneuern, und sukzessive den gesamten Wagen so bearbeiten.

Achtung beim polieren – der Lack kann auch beschädigt werden

Passen Sie allerdings an Kanten und kantigen Karosserieteilen auf. An solchen Stellen wird der Druck bei dem Putzen auf eine sehr kleine Teilfläche angewendet und wächst dramatisch an. Bei Unaufmerksamkeit kann rasch die Deckschicht bis zur Grundierung durchgeschliffen werden!

So poliert man exakt und nachhaltig

Beim Polieren gehen Sie so vor. Am besten beginnen Sie mit dem Dach und arbeiten sich dann methodisch nach unten vor. Haben Sie ein Karosserieteil, etwa Dach oder Kühlerhaube poliert und ist die komplette Ebene trocken, dann eliminieren Sie mit einem frischen Bund Polierwatte die Autopoliturreste durch leichte Kreisbewegungen. Drehen Sie hierbei den Watteballen regelmäßig. Ist der Polierballen zusammengepresst und mit der Lackpolitur durchtränkt, so werfen Sie ihn trotzdem noch nicht weg. Er kann immer noch z.B. für den Falzbereich der Türen Autotüren oder auch für Lackierungsbereiche innerhalb des Motorraum gebraucht werden.

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Sie können den Lackpolitur-Auftragsballen aber problemlos durch den Nachpolierballen ablösen und zum Nachpolieren wieder ungebrauchte Watte verwenden. Übersehen Sie auch nicht, möglicherweise am Kraftfahrzeug bestehende Chromteile zu behandeln, damit auch jene wieder gut aussehend glänzen und geschützt sind.

Matte Flächen auf dem Lack nach einer Lackpolitur

Entdecken Sie nach dem Auspolieren nach wie vor kleine matte Stellen in der Lackierung, so kann es sich um oberflächliche Kratzer handeln. Diese lassen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Hilfe einer Schleifpolierpaste entfernen. So etwas bekommen Sie im Autozubehörhandelentfernen.Sie geben etwas davon auf die Polierwatte und bearbeiten die Stelle so lange, bis die Lackschäden entfernt sind. Darauffolgend mit Autopolitur diese Teilfläche nachbearbeiten.

KFZ polieren mittels der Poliermaschine

Häufig Lackpolitur schützt den Autolack, hält ihn frisch und hilft somit den Wert des KFZ zu bewahren. Aber jeder der schon einmal ein PKW manuell poliert hat, weiß:

Dies grenzt an eine körperliche Herausforderung.

Poliermaschinen wie Exzenter- oder Rotationsmaschinen führen zu da Abhilfe. Und nicht nur das:

Mit der korrekten Ausstattung kann man oft Resultate erreichen, welche beim manuellen Polieren nie erzielt worden wären. Gerade um kleine, oberflächliche Lackschäden auszubessern, rentiert sich der Einsatz einer Politur. Doch ganz so banal wie das sich anhört, ist es schließlich nicht, denn Aufpolieren ist nichts anderes als Schleifen im Mikrometer-Bereich. Poliermaschinen machen zwar einiges einfacher, benötigen allerdings ebenfalls ein vorsichtiges und bedachtes Handling, da alternativ Schäden an der Lackierung drohen, die sich absolut nicht mehr leicht so auspolieren lassen. Wird bekanntlich das falsch ausgesuchte Poliermittel, mit der falschen Maschine, der verkehrten Technik, zu lange Zeit oder mit zu reichlich Kraft aufpoliert, kann schnell einmal der Autolack bis zum Haftgrund abgetragen werden. Darauffolgend hilft nur noch, das Auto in Gänze erneut zu lackieren.

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So poliert man mit einer Poliermaschine

Zunächst sollten etwa zwei Fingerhüte Poliermittel auf den Schwamm der Maschine aufgetragen und mit Wasser angefeuchtet werden – hierzu eignet sich z.B. eine Sprühflasche bestens. Hierdurch läuft die Poliermaschine nicht nur leichter, durch die Feuchte wird der Lack zusätzlich gekühlt und so Schäden verhindert. Das Aufpolieren mit einer Maschine funktioniert anders als beim Handpolieren: Anstelle mit kreisrunden Bewegungen wird im Kreuzgang vorgegangen. Gerade bei Ecken empfiehlt es sich eher von Hand zu polieren, damit keinerlei Lackschäden entstehen. Bei der Maschine mit variabler Drehzahl sollten speziell Anfänger im unteren Bereich beginnen, um Hologrammen entgegenzuwirken. Speziell an Fahrzeugkomponenten, an welchen der Polierer nicht ganz aufliegt, sollte nur mit wenig Umdrehungen behutsam vorgegangen werden. Es ist wichtig den Druck gleichmäßig und in erster Linie nicht zu stark auszuüben. Dabei muss bei einer Exzenter-Poliermaschine eher ein wenig mehr Druck aufgebaut werden, während bei einer Rotationsmaschine möglichst gar kein Druck entstehen sollte. Die Poliermaschine muss durchgängig in Bewegung sein, ansonsten drohen Lackverbrennungen. Nach dem Aufpolieren sollte eine neue Wachsschicht auf das Fahrzeug gebracht werden, damit der Autolack geschützt ist und das glänzende Ergebnis noch länger erhalten bleibt.

Für das Polieren mit der Poliermaschine ist es wichtig, auf spezielle Autopolitur für den Einsatz mit der Poliermaschine zurückzugreifen. Bei Manueller Politur besteht die Gefahr, dass sie sich schnell erwärmt und dadurch nicht mehr fehlerfrei verarbeitet werden kann. Darüber hinaus sollte man auf die Tatsache achten, dass das Mittel absolut nicht grobkörnig ist, da dieses binnen Wenigen Augenblicken den Schutz- und Farblack bis zum Unterlack abraspeln könnte. Passender ist darum der Griff zu milderen Mitteln, die gleichzeitig auch Schutzwachs enthalten. So wird das Wachsen nach dem Aufpolieren unnötig.

Bei jedem Polieren mit der Poliermaschine wird der Autolack abgeschliffen, sodass feine Kratzer aus stark beanspruchten Autolack verschwinden können. Polieren mit der Maschine reicht deshalb einmal im Jahr aus. Ehe ein Autohalter die Poliermaschine anschmeißt, sollte er zunächst einen genauen Blick auf den Lack werfen, ob dieser Vorgang tatsächlich notwendig ist.

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